Ein Comeback aus dem Winter in diesem Blog ist soweit.
Der Winter ist weg und alle kriechen aus Ihren Hölen heraus.
Während man z.B. bei Schnee und Eis nur die „ganz Harten“ draussen gesehen hat, ist momentan alles was nur kann auf der Straße und trainiert fleißig! Das freut mich natürlich!. Und durch die kurzen Sachen sind die Beinrasuren wieder in… und so habe ich auch wieder diese lästige Pflicht erfüllt und meine zwei Maschinen rechts und links zum Strahlen gebracht… Nun sehen Sie glänzend poliert sehr ungedultig auf den Frühling und Sommer aus. Wurde auch Zeit!
Trainieren tuhe ich jetzt seit ziemlich genaut 4 Monaten und somit haben wird Zwischenzeit. Zeit auch für ein erstes Resüme aus der Winterperiode. Bald folgt die Zusammenfassung!
Die Seite triathlon-szene.de ist eine der informativsten und am besten aufgebauten Internetkonzepte rund um Triathlon die ich kenne.
Ganz viel meiner Motivation und Information hole ich mir hier. Ein tolles Forum, eine fast unendliche Video-Sammlung zu allen Themen rund um Triathlon-Training und ein Caoching sind die Eckunkte die angeboten werden. Natürlich sind auch allen möglichen Berichte zu Wettkämpfe & Material hier zu finden. Letzte Saison habe ich mir das Personal Coaching geleistet und war zufrieden. Seit diesem Jahr richte ich mein Training nach den Plänen, die es auf der Seite seit 2006 zu kostenlosen Download gibt. Seit gestern Abend nun sind die aktualisierten Pläne von Arne Dyck und einen 80-seitigen Schwimmtrainingsplan von Ute Mückel verfügbar. Alles ist weiter kostenlos. Ich habe mir zu den Plänen auch einen Video-Workshop für 14,99€ runtergeladen. Man versteht die Pläne zwar auch ohne, ich wollte die Videos aber trotzdem haben, aufgrund einer gewohnten Qualität dieser, und um auch Arne auf eine finanziellen Art meine Dankbarkeit zeigen. Da steckt richtig viel Arbeit rein und es sind super Pläne enstanden. Vielen Dank Arne!
Man sollte immer einen Fehler nur einmal machen, das ist die Idealvorstellung, doch mit der Zeit vergisst man vieles und so muss man in Wahrheit mehrmals einen Fehler machen um es zu kapieren und sich einzubrennen. Manchmal hilft es da sich mit den häufigsten Fehlern zu beschäftigen und zu diesen hat Joe Friel eine kurze Zusammenstellung geschrieben:
#1 mistake: Poor ability to pace properly.
#2 mistake: Too many hard days. Not enough easy days.
#3 mistake: Not enough Base—start Build period too early.
#4 mistake: Workouts too intense.
#5 mistake: Too little rest, not enough race intensity before race.
#6 mistake: Inconsistent training.
#7 mistake: Haphazard training.
#8 mistake: Set goals much too high to motivate greatness.
#9 mistake: Too much emphasis on heart rate.
#10 mistake: Too much emphasis on miles/kilometers.
siehe hier für mehr Infos
Nachdem ich nun ein Jahr „unter Laborbedingungen“ im Olympiastützpunkt Heidelberg schwimmen konnte, bin ich durch meinem Umzug in die Nähe eines neues Schwimmbades gezogen: Das Köpfelbad in. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bädern hat es jeden Tag offen, meistens von 7-22h. Was will man mehr? Und das direkt vor der Tür, quasi perfekt. Nun habe ich nach einer Probeeinheit mich für die Jahreskarte entschlossen. Davon erhoffe ich mir noch öfter schwimmen gehen zu gehen. Wenn das keinen richtig guten Bedingungen sind um 3x Woche zu schwimmen 
Wie das gerade so ist, haben wir nach dem harten Winter im letzen Jahr, dieses Jahr auch mal wieder keine optimalen Bedingungen zum trinieren. Und so macht man sich auf um ganz bescheiden im Schnee und auf Eis zu trainieren. Im Prinzip eine einfache Sache. Ein Fuß vor dem anderen, das geht bei jedem Wetter! Und Spaß macht es alle Mal dem Wetter zu trotzen und die einsamen Laufwege im Wald ganz für sich zu haben. Manchmal, so wie gestern bei mir legt man sich aber auch mal richtig hin. In dem Moment indem ich dachte: "Hier fließt doch immer ein wenig Tauwasser über dem Weg und jetzt bei der Kälte müsste es doch gefrieren"… genau da rutsch ich aus und knalle mit meinem Rücken auf dem Boden. Das ersten was ich gemacht habe ist zu sehen ob sich meine Beine noch bewegen, als dem so war, musste ich erstmal tief Luft holen und meine Stirnlampe, die weggfallen war, auflesen. Und siehe da tatsächlich: Der Boden war spiegelglatt… Ich konnte zwar weiterlaufen und mir fehlt nichts, ausser ein wenig Rückenschmerzen, aber der Schreck sitzt noch und der Respekt vor dem Winter und seine Auswirkungen ist sicher größer als vor dem Ausrutscher. Dennoch ein Lauf im schneebedeckten Wald lohnt sich immer, deshalb raus gehts! =0)
Ich bin nun seit fast 3 Wochen wieder im Training eingestiegen und ich freu mich auf eine tolle abgelaufenen Saison aufbauen zu können. Wie das so ist habe ich mir einen Plan zurechtgelegt und werde mit Hingabe zum Ironman Regensburg hinarbeiten. Da ich am Anfang des Monats umgezogen bin, habe ich die Chance meinen Weg zur Arbeit als Traiinsgweg zu nutzen und fahre mit dem MTB durch den dunklen Wald. Dank meiner ixon iq Lampe schneide ich mir so zwei mal am Tag einen 2x15m Tunnel durch die Dunkelheit und geniesse die einsamen Waldluft. Zu kämpfen habe ich manchmal mit der Sicht, v.a. wenns neblig wird, denn da fährt man wie gegen eine Wand. Wenns dagegen geschneit hat reflektiert der Schnee das Licht und alles wird heller. Aufpassen muss man auf Köder wenn man als helluchtendes Monster schnell auf sie zukommt. Die können aus reiner Angst richtig angriffslustig sein… Sonst ist es einfach nur der reinste Spaß dem Wetter zu trotzen und einfach radzufahren. Bisher habe ich im Winter, bis auf wenige Ausnahmen, mein Rad indoor gelassen. Dieses Jahr macht mir das ganze so Spaß, dass ich mir gleich eine komplette Ausrüstung zugelegt habe. Dazu zählen Winterradschuhe und eine Sturmhaube (Testberichte folgen). Vor allem die Winterschuhe mussten sein, da die Kombination aus Sommerschuhe mit Neoprenüberschuhauf Dauer einfach keine gescheite Lösung ist und man sich die Füße spätestens nach 2h abfriert. Mit Spaß und Material kann man sogar bei diesem Wetter draussen Radfahren.
Viele machen sich Gedanken wie sie Ihre Schwimmzeiten verbessern können. In Australien hat ein Hammerhai bei einem Schwimmwettbewerb warscheinlich für Bestzeiten bei den meisten Teilnehmer gesorgt. Mal ganz ehrlich, ich glaube so lustig hätte ich es auch nicht gefunden wenn mir so einer im Wasserschatten schwimmt…
Schon lange nichts mehr geschrieben hier…
Das hatte viele Gründe… ich habe mich 2 Wochen vor dem Frankfurt Marathon erkältet und konnte die harten Läufe nicht mehr aufnehmen… ich habe schon die Tage zuvor gemerkt wie hart es für mich wurde zu trainieren, doch erst die Erkältung hat mich auf die Couch gesetzt. Nun da sitze ich seit 5 ganze Wochen drauf, denn nachdem ich dem Martahon sein gelassen habe, wurde die Off-Season eingeleitet… Anfangs wollte ich nichst vom Training wissen doch nach einiger Zeit meldete sich wieder dieser Virus in mir… Training…Pläne…Ziele…Strategie… waren Gedanken die sich wieder in mein Kopf nur so den Ball zugewofen haben… So und nun 5 Wochen später steht für 2011 ein Grundplan… Und es hat sich vieles getan zu 2010… Zuerst habe ich Verein gewechselt und dann meinen bisherigen Trainer verabschiedet… seine Pläne waren gut, seine Komunkationsfähigkeit katastrophal. Nun werde ich versuchen mit viel Verstand und Aufmerksamkeit mein Training an einem bewährten Plan zu orientieren. Ich plane mein Trainingszeitaufwand an schwimmen+radfahren+laufen um 10-15% zu steigern. Bedeutet von 11,5h/Wo bis zum Ironman auf 12,5-13,5h/Wo im Durchschnitt bis zum IMR. Das macht bis zu 2 Einheiten á 1h mehr pro Woche und kann im Winter mit 1x schwimmen + 1x laufen, im Frühjahr eventuell mit 1x radfahren á 2h umgesezt werden. Dazu kommen 1,5h Krafttraining und 1h Stabi/Wo. Machen 15-16h Gesamttrainingszeit/Woche. Das Training beginnt morgen Montag, der 22.11.2010 und ich freu mich drauf. Bis zum Ironman Regensburg sind es noch 258 Tage.
Am vergangenen Sonntag bin ich seit 2,5 Monaten wieder länger als 21 Km am Stück gelaufen. Das letzte Mal war der Marathon in beim Ironman Frankfurt, seitdem habe ich meine Laufeinheiten brav kontrolliert. Da diese doch zu den am stärksten Kräfte zehrende Einheiten zählen sollte man sich immer überlegen ob man durch einen drei Stunden Lauf sich eine ganze Trainingswoche ruinieren möchte. Gute Überlegung… wenn der Herbstmarathon nicht vor der Tür stehen würde… hmmm… also doch wieder ein langer Lauf… So sind es dann 27Km in 2h20 geworden, und es hat richtig Spaß gemacht! Nun da ich aber schon lange nicht mehr solch einen langen Lauf gemacht habe tun mir schon ein wenig die Beine weh… hoffe das meine Beinchen mir nicht abfaulen… 



